Rekordbeteiligung und exzellente Geschäftsideen mit Zukunftspotential und realen Marktchancen

Veröffentlicht am: 21. Juli 2026

Die besten Südwestthüringer Gründungsideen wurden jetzt ausgezeichnet. Gleich sechs Gründungsprojekte in zwei Kategorien setzten sich beim Abschluss des Gründungsideenwettbewerbes in der Region Südwestthüringen durchsetzen. Es war ein Kopf-an-Kopf-Rennen um die drei ersten Plätze in den Kategorien Freiberufliche Dienstleistungen und in der Sponsorenwertung der BIM Textil-Service GmbH aus Gerstungen für Technische, digitale und KI-Gründungsprojekte, denn die eingereichten Ideen- und Businesskonzepte waren fachlich ausgereift, innovativ und mehrheitlich anwendungsbereit sind.

Statements für Innovationskraft in der Region

„Mit ihren mutigen Konzepten und Existenzgründungen setzen Sie klare Statements für die Innovationskraft in der Region und darüber hinaus“, richtete Martin Voigt, der Geschäftsführer der GFE – Gesellschaft für Fertigungstechnik Schmalkalden e.V. seine Worte an die Gründerinnen und Gründer. Die GFE ist Träger für den Gründungsideenwettbewerb Südwest- und Ostthüringen.

GFE reicht Preisgeld aus

Bevor in Schmalkalden die Gewinner des Wettbewerbes feststanden, präsentierten 41 Teilnehmer ihre 32 Gründungsideen vor hochrangig besetzten Jurys. Die Viba Nougat-Welt in Schmalkalden bot dafür den entsprechenden Rahmen.

Die von der GFEGesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung ausgereichten Preise für Freiberufliche Dienstleistungen sicherten sich Charlotte Margraf (The Inside Work – Systemisches Business-Consulting; Schmalkalden), Jenny Kirchner (SICHTWERK – Sichtbarkeit fürs Handwerk; Suhl) und Sonja Lehmann (Nachfolge-Begleitung für Familienunternehmen im Generationenwechsel; Schleusingen).

Sponsorenpreis der BIM Textil-Service GmbH Gerstungen

Für Technische, digitale und KI-Gründungsideen stellte die BIM-Textil-Service GmbH aus Gerstungen das Preisgeld zur Verfügung. Die ersten Plätze belegten Uwode Ovie (Oviemeet – Standortbasierte Mobile-App für lokalisierte und terminierte Treffpunkte; Schmalkalden), Sven Fießer, Prof. Dr.-Ing. Tobias Schnabel, Daniel Martschoke (OnSpectra GmbH – UV-Vis-Spektralsensoren für die lückenlose Online-Überwachung von Trinkwasser, Stauseen und Abwasser; Luisenthal) und Nina Fischer (CalmiBand – Profiladaptives tragbares Assistenzsystem; Eisenach).

Martina Bode, Leiterin Service Innendienst bei BIM, überreichte in Schmalkalden die Schecks an die Preisträger. An alle Teilnehmer gerichtet sagte sie: „Behalten Sie ALLE Ihren Mut und setzen Sie Ihre Visionen in die Tat um.“

In beiden Kategorien wurden Preisgelder von 500, 300 und 200 EURO an die Erstplatzierten ausgereicht.

Für die Bewertung der Ideenpapiere und Projektpräsentationen hatte das Projektteam um Projektmanagerin Constanze Koch (Südwestthüringen) 11 versierte Fachjuroren gewinnen können – Carsten Bonß (Handwerkskammer Südthüringen), Sarah Falk (Landratsamt Wartburgkreis), Antje Freund (Industrie- und Handelskammer Südthüringen), Janine Töpfer (Landratsamt Schmalkalden-Meiningen), Andrea Voigt (Hochschule Schmalkalden), Michael Arndt (Geschäftsführer Pro Energie AG), Rüdiger Horn (Geschäftsführer Technologie- und Gründerzentrum Ilmenau), Reinhard Jacob (Ingenieure JACOB), Prof. Dr.-Ing. Frank Schrödel (Hochschule Schmalkalden), Martin Voigt (Geschäftsführer GFE Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V.), Michael Wöhrmeyer (Geschäftsführer Noxus TV GmbH).

Rekordbeteiligung ist ein Achtungszeichen

Mit viel Rückenwind aus der regionalen Start-up-Szene ging damit in Schmalkalden der für alle offene Gründungsideenwettbewerb 2026 für die Regionen Südwest- und Ostthüringen zu Ende. Im zurückliegenden halben Jahr hatten sich in beiden Regionen insgesamt 77 Teilnehmer mit 50 Gründungsideen (!) beworben und hatten allesamt das Potential fürs Siegerpodest. Das ist mehr als ein Achtungszeichen, weil die Gründer und Gründerteams durchweg Geschäftsideen mit Zukunftspotential und realen Marktchancen professionell vorstellten. 

Herzlichen Glückwunsch den Podiumsplatzierten und allen anderen Teilnehmern!

Wir freuen uns auf die weitere Betreuung aller GIW-Teilnehmer, die künftige Zusammenarbeit im Rahmen des Mentorings und bei Netzwerkevents, die Suche nach gemeinsamen Projekten mit der GFE und die Skalierung von potentiellen Teilnehmern in andere Startup-Formate in Thüringen.