Wie lassen sich modulare Automationslösungen wirtschaftlich in der spanenden Fertigung einsetzen? Diese Frage stand im Mittelpunkt eines praxisorientierten Workshops der von GFE – Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung Schmalkalden e.V., Acubez® modular automation, LANDESENTWICKLUNGSGESELLSCHAFT THURINGEN, Deutsch-Israelische Wirtschaftsvereinigung e.V., OptoNet e.V., TradeIL Germany organisiert wurde. Rund 40 Teilnehmende, vornehmlich aus der Industrie aber ebenso aus Forschung, Entwicklung und von Branchenverbänden kamen zusammen, um Automatisierung live an Produktionssystemen zu erleben. Die Veranstaltung knüpfte äußerst erfolgreich an den Workshop von 2024 an.
Vorgestellt wurde, wie modulare Lösungen eine flexible 24/7-Produktion ermöglichen – auch mit der Herausforderung eines wechselnden Teilespektrums und unterschiedlicher Stückzahlen. Zudem zeigten unsere Experten im Versuchsfeld den Weg und die Potentiale von einzelnen Automationsschritten auf, mit dem Ziel, zukünftig vernetzte Fertigungssysteme bis zur Smart Factory für den Mittelstand zu entwickeln. Zudem wurden mit einem autonomen AMR System von MetraLabs GmbH Intralogistikabläufe und daraus resultierende Mehrwerte in einer realen Fertigungsumgebung gezeigt. Keine Zukunftsmusik, sondern eine realistische Zielsetzung mit Blick auf Wirtschaftlichkeit und die Voraussetzung, um mit dem Markt Schritt zu halten.
Der Workshop machte praxisnah deutlich, wie mittelständische Fertigungsunternehmen Automatisierung umsetzen und den Einstieg in die Produktion von morgen gestalten können. Diesen nächsten Schritt geht auch die GFE und eröffnet im kommenden Jahr ein Zentrum für digitale Produktion.
Mit unserem Angebot unterstützen wir als industrienahe Forschungseinrichtung unsere Mitglieder sowie kleine und mittlere Unternehmen in der Region dabei, sich bei Automation und Digitalisierung wettbewerbsfähig aufzustellen.
Die positive Resonanz der Teilnehmer und neu angebahnte Partnerschaften zeigten das große Interesse des Mittelstandes an praktikablen Lösungen. Partner, die an dem Workshop in der GFE nicht teilnehmen konnten, sind herzlich eingeladen, Kontakt mit uns aufzunehmen.













