Die größte Netzwerkorganisation und zugleich wichtiges Sprachrohr des Maschinenbaus in Deutschland und Europa adressierte seine Botschaft vom Branchentreff auf der AMB in Stuttgart aus ganz klar Richtung EU.
Hintergrund sind die immensen Kostensteigerungen für das aus China importierte Wolfram. Deshalb müssten die Branchenunternehmen in Deutschland und Europa den Hartmetallrohstoff Wolfram im eigenen Kreislauf halten, um einen essentiellen Rohstoff zu sichern und strategische Unabhängigkeit zu erlangen, machte Markus Heseding, Geschäftsführer VDMA Präzisionswerkzeuge, deutlich. Das Hartmetallrecycling stand aus diesem Grund auch im Fokus. „Mit dem dringenden Appell soll Sichtbarkeit und Sensibilisierung für das Thema bis in die Europäische Union gefördert werden“, sagt Martin Voigt, Geschäftsführer der GFE, am Rande des Technologieforums des VDMA. Auf dem Forum sprach Dr. Ing. Heiko Frank (GFE) zum Thema „Kosteneffektive Aufbereitung von Zerspanungswerkzeugen“. Im Zuge des Reprocessings bietet die GFE die gesamte Prozesskette bis hin zur Lohnbeschichtung als Dienstleistung an – alles aus einer Hand.
Der Branchentreff findet im Rahmen der AMB – Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung, die Leitmesse für die Metallbearbeitungsindustrie – in Stuttgart statt. Die AMB nimmt einen Spitzenplatz unter den Messen der Branche ein und gehört zu den Top fünf weltweit. Die F & E-Spezialisten der GFE nutzen die renommierte Veranstaltung, um nationale und internationale Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Der fachliche Austausch mit Branchenunternehmen, darunter Weltmarkt‐ und Technologieführer, ermöglicht Einblicke in innovative Lösungen und gibt wichtige Impulse für die eigene Forschungs- und Entwicklungsarbeit.
Mehr zum Thema ‚Europäische Hartmetallversorgung‘ unter:
https://www.vdma.eu/de/viewer/-/v2article/render/159802552


