Wir denken Werkzeuge ganzheitlich und Ressourcen sparend

Veröffentlicht am: 26. Juni 2026

Darauf sind alle Aktivitäten der GFE Gesellschaft für Fertigungstechnik und Entwicklung e.V. ausgerichtet, wovon sich gerade die Gremien und Mitglieder während ihrer jährlichen Zusammenkunft in Schmalkalden überzeugen konnten. Mit Blick voraus liegt unser Fokus insbesondere darauf, Zerspanungsprozesse zu optimieren, Beschichtungstechnologien weiterzuentwickeln, Werkzeuge und Fertigungsprozesse intelligenter zu gestalten.

Das ist vor dem Hintergrund wachsenden Marktdrucks unerlässlich, denn die Werkzeugindustrie ist gezwungen, Produktivität und Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu steigern. Explodierende Hartmetallpreise, steigende Energiekosten, strenge Umweltauflagen und der internationale Wettbewerb fordern neue Konzepte, Zerspanungswerkzeuge so zu entwickeln, dass sie länger nutzbar sind, weniger Energie benötigen und optimal an die Prozesse angepasst sind. Diese Herausforderung nehmen wir an.

Der positive Jahresabschluss 2025 bestärkt uns auf diesem Weg. Das war auch der Tenor der vielen persönlichen Gespräche. Die Mitgliederversammlung bietet dafür immer einen idealen Rahmen. Die Projektpräsentationen und eine Posterausstellung fanden gleichermaßen großes Interesse bei Vorstand, Kuratorium, Beirat und Mitgliedern. Die Mitgliederversammlung entlastete auf Basis des abgeschlossenen Haushaltes den Vorstand und die Geschäftsführung.

Die Forschung von heute ist die Wertschöpfung von morgen

Wir treiben die Entwicklung einer neuen Strategie für die Forschung und Entwicklung voran und werden noch stärker in neuen Aufgabenfeldern und Zukunftsbranchen agieren, aber auch die Internationalisierung der GFE vorantreiben. Das Fundament dafür ist unser Anspruch, industrienah zu denken und praxisorientierte innovative Lösungen anzubieten, die unseren kleinen und mittelständischen Kunden dabei helfen, flexibel, Kosten und Ressourcen sparend, hoch produktiv und international wettbewerbsfähig zu sein.

Unsere Zukunftsinvestition: Zentrum für digitale Produktion”

Mit dem Neubau des „Zentrum für digitale Produktion“ stößt die GFE das Tor auf zu einer herausragenden Forschungs- und Produktionsumgebung, die additive und hybride Fertigung, digitale Zwillinge, KI-gestützte Prozessanalysen, flexible Robotik und sensorbasierte Maschinenparks mit hochpräziser Messtechnik verbindet. Ziel ist es, praxisnahe, kundenbezogene und smarte Lösungen für die digitale Transformation kleiner und mittlerer Unternehmen bereitzustellen, unsere Effizienz zu stärken – und die GFE zukunftsfähig aufzustellen.

Davon hat sich im Vorjahr Thüringer Ministerpräsidenten @Mario Voigt in Schmalkalden mit großem Interesse überzeugen können. Die Geschäftsführer Martin Voigt und Jens Neumann stellten aktuelle Forschungsprojekte, Best-Practice-Lösungen und moderne Technologien vor. Im konstruktiven Austausch wurde die Bedeutung industrienaher Forschung für die mittelständische Wirtschaft in den Mittelpunkt gerückt.