Mit einer gemeinsamen Absichtserklärung haben die GFE sowie die Taschkenter Staatliche Technische Universität Islam Karimow ihr Interesse an einer künftigen Zusammenarbeit in den Bereichen wissenschaftliche Forschung, Innovation und Technologietransfer bekräftigt.
Der Geschäftsführer der GFE, Martin Voigt, und der Rektor der Technischen Universität Taschkent, Akademiemitglied Sadritdin Turabdjanov, unterzeichneten die Erklärung gestern im Rahmen eines Onlinetreffens.
Auf dieser Basis können jetzt Möglichkeiten für wissenschaftlich-technologischen Austausch ausgelotet werden, ebenso für gemeinsame Forschungsprojekte sowie den Austausch von Professoren, Wissenschaftlern, Studierenden und Experten.
Mit der geplanten Kooperation soll das jeweils vorhandene Know-How gebündelt werden: die wissenschaftliche Expertise der Universität in den Bereichen Elektronik und Automatisierung, Bergbau, Maschinenbau, Energie sowie Luftfahrt und die Forschungskompetenz des Schmalkalder Instituts. Auf beiden Seiten besteht auch das Interesse, den Kontakt zu Industrieunternehmen zu suchen und darüber auf den gemeinsamen Forschungs- und Geschäftsfeldern Partnerschaftsprojekte zu initiieren.
Die Absichtserklärung dient dazu, die Beziehungen zwischen der Taschkenter Staatliche Technischen Universität und dem GFE in den kommenden 5 Jahren aufzubauen und den Transfer moderner Technologien zwischen Usbekistan und Deutschland nachhaltig zu fördern.
Verbunden damit ist die Idee einer zukünftigen deutsch-zentralasiatischen Kooperationsplattform mit dem Arbeitstitel „DeKa-MAT“, die als Grundlage für den Aufbau neuer Forschungs-, Innovations- und Transferpartnerschaften dienen könnte. Dabei soll geprüft werden, ob sich aus der Zusammenarbeit Perspektiven für die Mitwirkung an einem zukünftigen internationalen Innovationsnetzwerk ergeben können – beispielsweise im Rahmen eines ZIM-Netzwerks. DeKa-MAT ist aktuell ein Vorhaben zwischen Deutschland und Kasachstan und kann um den Partner Usbekistan erweitert werden.


